Animal Riding Bewegungstiere

*Anzeige, kostenfreies Testprodukt*

Wir haben ein Pferd. Ja, richtig. Ein Pferd von Animal Riding ist bei uns eingezogen. Sein Name ist eigentlich „Amadeus“, aber unsere Maus hat ihn Ferdinand getauft. Zuerst möchte ich euch erklären, was Animal Riding genau ist und euch dann von „Amadeus alias Ferdinand“ berichten.

Animal Riding – die Marke

Animal Riding Amadeus

Animal Riding ist eine Marke der Zoo-Riding AG mit Sitz in der Schweiz und bietet exklusiv in Europa Animal Riding Tiere im Fachhandel sowie Online-Shops an. Hier gelangt ihr zum eigenen Online-Shop.

Online-Shop

Im Shop gibt es zum einen die Animal Riding Tiere. Darunter zählen Pferde, Einhörner, Löwen, Tiger, Zebras, Elefanten, Elche, Esel und speziell für ganz Kleine Baby Horse. Natürlich gibt es die Pferde auch als Familienpaket. Wer also zwei Mäuse hat und beiden eine Überraschung macht, spart hier 20 € – 30 € im Doppelpack.

Animal Riding

Es gibt auch einige Ersatzteile zu kaufen. Darunter z. B. das Fell. Wir wissen ja alle, wie schnell ein Kind zum Stift greift oder irgendetwas anderes rauf schmiert. Weiterhin gibt es verschiedene Sattel, Decken, Räder, Federn und Handgriffe. Es ist alles vorhanden, um das Tier im Fall der Fälle zu reparieren oder Zubehör bzw. Kleinigkeiten wie Decken nachzukaufen. Natürlich gibt es hier auch verschiedene Gutscheine.

Diese haben einen unterschiedlichen Wert, der sich nach der Größe des Tieres richtet.

Größen

Baby

Die Tiere gibt es, wie schon erwähnt, in verschiedenen Größen. Zum einen haben wir hier die Baby Horse Pferde. Diese schnallen sich die Eltern auf das Bein und spielen mit den Mäusen Hoppe Hoppe Reiter. Das Baby Horse hat ebenfalls sehr weiches Plüschfell und den süßen Pferdekopf mit Zaumzeug. Dazu macht das Baby Horse von Animal Riding Geräusche (Batterien inklusive). Das interessiert natürlich alle Babys. Das Baby Horse gibt es in mehreren Farben und ist ab 6 Monaten geeignet. Momentan sind die Baby Horse alle im Angebot. Statt 49,00 € kosten sie gerade 29,00 € (UVP).

Small

Ab einem Alter von 3 Jahren kommen wir zu den richtigen Animal Riding Tieren. Es handelt sich hierbei um die Größe Small, geeignet für 3 bis 5 Jahren bzw. 10 bis maximal 40 Kilo. Es kommt natürlich auch auf die Größe der Kinder an. Die Sattelhöhe liegt hier bei 56 cm und das Pferd ist 67 cm lang, 27 cm breit und 78 cm hoch (Kopf). Der Unterschied zu den Baby Horse ist hier die Nutzung. Mama und Papa müssen nur noch beaufsichtigen oder mal beim Aufsetzen helfen. Ab Größe Small gibt es mehrere Tiere und diese haben nun Beine mit Rädern.

Unter dem Bauch befindet sich eine Art Pedale. Diese wird beim „Reiten“ herunter und nach hinten getreten. Da die hinteren Räder nach hinten blockieren, treiben die Vorderräder das Pferd beim Treten an.  Das zeige ich euch unten noch im Video. Die Kinder machen dabei Bewegungen, die an echtes Reiten erinnern und das hat auch noch einen positiven Nebeneffekt. Sie stärken die Muskulatur der Oberschenkel, des Beckens und auch des Bauches.

Medium Large

Für 5 bis 6-Jährige bzw. 15 bis maximal 65 Kilo gibt es die Größe Medium/ Large. Hierbei haben wir eine Sattelhöhe von 69 cm. Das Pferd selbst ist ebenfalls größer. Wir haben eine Länge von 90 cm, eine Breite von 33 cm und eine Höhe von 98 cm. (Kopf). Diese Größe wird ab einer Körpergröße von ca. einem Meter empfohlen. Es besteht optisch eine kleine Veränderung. Die Tiere sind zwar immer noch niedlich, aber nicht mehr so extrem kindlich verniedlicht. Die Tiere werden also wie die Kinder ebenfalls älter.

Animal Riding Amadeus

X-Large

Zum Schluss kommen wir zur Größe X-Large. Hier ist mein Mann ganz neidisch. 🙂 Diese Größe ist für Kinder ab 8 Jahren und einem Gewicht von mindestens 20 bis höchstens 80 Kilo geeignet. Wieder sehen die Tiere etwas anders aus. Nämlich älter und echter. Natürlich sind sie auch wieder größer. Wir haben hier eine Sattelhöhe von 80 cm. Eine Länge von 110 cm, eine Breite von 35 cm und eine Höhe von 117 cm (Kopf).

Animal Riding Amadeus

 

Was sind Animal Riding Tiere?

Es handelt sich hierbei ganz kurz und knapp um Tiere, welche eine Art spielerische Bewegungsgeräte sind. Die Tiere haben alle einen kuscheligen Plüschkörper und werden mit dem innovativen Antriebssystem zum Reiten gebracht. Wie oben schon kurz erwähnt, zählen hierzu die Pedale und die Räder. Dadurch kommt es zu einer natürlichen und auch einfachen Bewegung des Körpers und das Kind spannt dabei Muskeln an. Die Tiere haben am Kopf Griffe, mit denen das Kind sich festhalten und das Pferd lenken kann. Durch das Lenken des Kopfes nach rechts oder links reitet das Tier auch in diese Richtung. Die Tiere sind natürlich kein Trainingsgerät, ersetzen keinen Sport oder ähnliches. Dafür ist es einfach ein schöner Nebeneffekt mit viel Spaß. Die Kinder lernen, dass Energie nicht nur aus der Steckdose kommt, sondern genügend in ihnen steckt, um etwas zu bewegen.

Animal Riding Amadeus

Animal Riding – Amadeus

Kommen wir nun zu unserem Test. Wir haben das Animal Riding Pferd Amadeus in Größe Medium Large erhalten. Unsere Tochter ist vier Jahre alt und wiegt knapp 19 Kilo. Dazu kommt meine Nichte, die genauso alt ist und ebenfalls knapp 19 Kilo wiegt. Weitere Testpersonen waren mein kleiner Bruder, nun neun Jahre alt mit einem Gewicht von knapp 28 Kilo. Der kleinste Tester war mein Neffe mit drei Jahren und 14 Kilo. Für ihn war Amadeus doch etwas groß, aber er ließ sich davon nicht beeindrucken und hatte das richtige Treten schneller raus, als die anderen Kinder.

Animal Riding – Optik und Aufbau

Der Aufbau erklärt sich von selbst, denn die Tiere kommen komplett „reitfertig“ an. Sie müssen nur aus dem Karton gehoben werden und von einer Tüte befreit werden. Nun kann der Reitspaß direkt losgehen und das haben sich die Kinder nicht zweimal sagen lassen. Unsere Tochter hat sich sofort und vollkommen richtig aufgesetzt.

Ein Bein auf die Pedale, hochziehen und das andere Bein rüber. Sie ist noch nie geritten. Das war eine vollkommen automatische Bewegung. Die anderen Kids haben sich das glücklicherweise bei ihr abgeschaut, sodass wir nur dem Kleinsten beim Aufsteigen helfen mussten.Das Fell ist unglaublich weich und der ganze Aufbau ist so gut wie möglich einem echten Pferd nachempfunden. Die Details sind sehr beeindruckend und selbst Zaumzeug und Sattel sind sehr detailgetreu nachempfunden.

Animal Riding – Reiten

Die ersten „Schritte durch die Wohnung waren für alle Kids noch ungewohnt, aber sie haben schnell begriffen, wie sie treten müssen und wie sie lenken können. Da die Hinterräder der Tiere nach hinten blockieren, ist es in der Wohnung doch ein ganz schöner Akt, das Pferd andauernd umdrehen zu müssen. Es ist möglich, aber eben immer nur ein kurzer Spaß. Also sind wir mit allen Kids vorerst auf den Hof gegangen, damit alle abwechselnd reiten konnten. Ich muss ja zugeben, ich habe damit gerechnet, dass Animal Riding Tiere hier ziemlich unbekannt sind, aber mit solch einer Resonanz hätte ich nie gerechnet.

Sämtliche Kinder zeigten auf Amadeus. Die Eltern lachten, kamen zu uns und fragten genau nach. Großeltern baten uns, sich das mal genau ansehen zu können, da sie so etwas noch nie gesehen haben. Alle waren sich einig. Diese Tiere sind der Hammer und alle (inklusive uns) hätten sie früher auch gern gehabt.

Ein Ausflug mit Amadeus

Auch wenn die Tiere von Animal Riding nicht gerade klein und leicht sind, haben wir uns dazu entschlossen mit den Kindern in den Britzer Garten zu fahren. Das ist hier in Berlin eine groß angelegte Fläche, die überall grün ist, blüht und auf der man für einen schmalen Taler den ganzen Tag verbringen kann. Es gibt Seen, Bäche, Wasserspielplätze, eine Bimmelbahn und vor allem viele lange Wege. Das mussten wir unbedingt ausnutzen und Amadeus in unseren Kofferraum bugsieren. Mittlerweile heißt er bei meiner Tochter und entsprechend bei allen Kindern „Ferdinand“. Wir wissen nicht warum, aber nun heißt es immer „Los Ferdinand!“

Reaktionen der Leute

Hier konnten wir wieder sehr viele Reaktionen beobachten. Von neugierigen Blicken, lachenden Erwachsenen, erstaunten Kindern bis hin zu fragenden Großeltern, die genau wissen wollten, wie das funktioniert und wo man eines herbekommt. Es gab von über 100 Reaktionen (wir hörten irgendwann auf zu zählen) lediglich eine negative. Eine junge Dame meinte „Boah, ist das dämlich“, während Partner und ihr Sohn neben uns standen und sagten „Cool“, der Sohn fragte noch „das ist elektrisch wa?“ Nun ja, wenn die Kinder es nicht gewohnt sind, etwas für das Vorwärtskommen zu tun, muss es natürlich elektrisch sein. Entsprechend scheinen es so manche Eltern „dämlich“ zu finden, dass es noch Dinge gibt, die man mit eigener Kraft antreibt.

Meine Meinung zu den Reaktionen

Genau das ist für mich aber der springende Punkt. Unsere Kinder sind es gewohnt, sich viel zu bewegen. Sie toben im Garten, rennen, fahren Fahrrad und springen stundenlang Trampolin. Wir besaßen ca. 6 Monate lang eine kleine Lokomotive, auf die sich die Kinder setzen konnten und mit der sie dann durch Batterien fahren konnten. Das wurde den Kids ziemlich schnell langweilig. Das ist keine Beschäftigung. Sie saßen da und fuhren und standen wieder auf. Die Lokomotive musste weichen und es kam ein normales Bobbycar ins Haus, bei dem sie sich wieder bewegen mussten. Schwups, ist das alles nicht mehr so langweilig und sie waren begeistert. Ich fand es sehr interessant, das zu beobachten.

Natürlich schauen unsere Kids auch mal fern, weil sie völlig platt sind. Ich will damit nicht andeuten, dass wir hier die perfekten Eltern sind, die ihre Kids dauerhaft zur Aktivität drängen, dennoch erkennt man in den Kids selbst den natürlichen Bewegungsdrang. Wieso sollte ich diesen mit elektrischen Geräten unterbinden, wenn es ihnen doch mit Bewegung deutlich mehr Spaß macht? Ich denke hier sind die Kinder einfach der ausschlaggebende Punkt und unsere lieben Amadeus alias „Ferdinand“. Ansonsten gab es nur positive, freundliche und erstaunliche Reaktionen. Selbst unsere Nachbarn mussten mit uns darüber sprechen.

Qualität

Wichtige für uns war natürlich auch die Qualität und die Stabilität. Hier ist man auf der sicheren Seite. Die Räder sind stabil angebracht, das Tier wackelt nicht und kippt auch nicht einfach um. Das Antriebssystem ist stabil aus dickem Metall gebaut und die Pedale bestehen aus stabilem Plastik, welches in der Testzeit und auch bei der extremen Benutzung durch die 4 Kids nicht abgerieben ist.

Unser Urteil

Da ich nun schon auf fast alles eingegangen bin, denke ich, ist unser Urteil ganz klar. Wir finden Animal Riding Tiere einfach toll. Ich selbst hätte mir den Tiger als Kind gewünscht, aber für unsere Kids ist Amadeus genau richtig. Sie sind sich alle einig. Pferde sind toll. Erstaunlich finde ich, dass unsere Kids sich nicht einmal darum gestritten haben. Es wurde brüderlich abgewechselt und es gab keine Streitereien. Jetzt, wo wir Amadeus gesehen, gefühlt und ausprobiert haben, kann ich den Preis von 269,00 € für die Größe Medium Large auch verstehen. Ihr kauft hier eine besondere Möglichkeit für die Kinder ein Pferd zu haben. Wer sein Pferd auch noch führen will oder sich eben auch richtig festhalten will, kann an das Zaumzeug noch ein Seil befestigen. Das haben wir natürlich auch gemacht.

Ich habe mir das ganze System anfangs nicht so komplex vorgestellt, wie es wirklich ist. Deshalb fand ich den Preis anfangs ganz schön hart und ich denke, ich hätte es auch nicht gekauft. Ich musste es erst sehen und ausprobieren, um es nachvollziehen zu können und daran denken, dass das Pferd eine ganze Weile an der Seite der Kids bleibt. Durch die Größe und das mögliche Gewicht ist das kein Spielzeug, dass in zwei Jahren nicht mehr passt. Wir und die Kinder können euch die Tiere von Animal Riding wirklich empfehlen. Zum Geburtstag oder Weihnachten wird das ein absolutes Knaller Geschenk. Das garantiere ich. 🙂

Video

Wer sich nun die Bewegung einmal ansehen möchte und verstehen will, warum wir und auch die Kids so begeistert sind, kann es hier miterleben.

Weiterhin gibt es noch ein Video von Animal Riding selbst.

 

 

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