Was sind denn nun diese berühmten Heißluftfritteusen?

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Caso Design Test Heißluftfritteuse AF200

Wir haben eine Heißluftfritteuse von Caso Design erhalten. Für mich war es besonders wichtig sich so mal einen Überblick verschaffen zu können, was so eine Ölfreie Heißluftfritteuse denn nun überhaupt genau ist. Einige Leser fragten mich hierzu ob diese einfach ein kleiner Ofen mit Umluft sei. Dieser Frage sind wir mit der Heißluftfritteuse AF200 von Caso Design mal auf den Grund gegangen.

Ich sollte dazu sagen wir hatten vor vielen Jahren mal eine Heißluftfritteuse die mit einem Löffel Öl frittierte. Diese hatte allerdings eine Art Propeller unten im Frittierkorb. Dieser hatte bewirkt das wir ohne Panade Tintenfischringe essen mussten und das fand hier so gar keiner witzig. Die Heißluftfritteuse landete im Müll und das Thema war für uns gegessen. Nun fiel mir immer wieder auf wie beliebt das Thema aber heute zu sein scheint. Überall gibt es Fragen zu Heißluftfritteusen und kaum einer traut sich so richtig ran, weil man sich nicht sicher ist was das denn nun genau sein soll. Ich kann euch sagen, eine Fritteuse wie im eigentlichen Sinne von „Essen ist in 5 Minuten fertig“ ist es definitiv nicht.

Beschreibung:

  • Füllmenge 2,5 L
  • High-End Sensor-Touch-Bedienung mit LCD-Display
  • Sechs automatische Programme
  • High-Volume Heißluft-Zirkulationstechnologie
  • Temperatur in 5°C Schritten von 60-200°C regelbar
  • Timer 1-60 Minuten
  • Innenraum aus Edelstahl – leichte Reinigung
  • Langes Netzkabel
  • Sicherheitsverriegelung
  • Thermoisoliertes hitzebeständiges Gehäuse
  • Automatische Abschaltung

Caso Design Test Heißluftfritteuse AF200

Die AF200 von Caso Design nutzt eine High Volume Heißluft Zirkulationstechnologie mit der das Frittiergut schön knusprig wird. Wir haben hier die Möglichkeit die Temperatur in 5° C Schritten von 60° C bis 200° C einzustellen. Dazu gibt es 6 automatische Programme und einen der Timer der sich bis auf 60 Minuten einstellen lässt. Das Besondere an der AF200 ist die Tatsache, das sie komplett Ölfrei ist. Wo bei vielen ein Löffel oder etwas Öl verlangt wird funktioniert diese hier ganz ohne. Nur bei rohen Kartoffeln sollte man doch etwas Öl hinzufügen.

Beim Auspacken fand ich sofort eine Eigenschaft ganz wunderbar. Das Stromkabel ist abnehmbar. Das erleichtert die Reinigung natürlich erheblich. Zum Lieferumfang gehören: Die Fritteuse, Frittierkorb mit Griff, Behälter für Frittierkorb, Stromkabel, Rezeptheft und die Bedienungsanleitung. Auch das finde ich sehr gut, der Frittierbehälter und der Frittierkorb sind beide herausnehmbar und somit ist die Reinigung ein Klacks. Der Innenraum der Fritteuse ist aus Edelstahl und kann sehr leicht einfach ausgewischt werden. Zudem ist der die Antihaftbeschichtung der Frittierbehälter ein ganz wichtiger Punkt für die Reinigung. Besonders hervorzuheben finde ich allerdings die Sicherung. Sobald man also den Frittiereinstatz während des frittierens herausnimmt schaltet sich die AF200 sofort ab. Wird dieser wieder rein geschoben, geht der Frittiervorgang von ganz allein weiter. So kann man also auch mal nachsehen wie weit das Essen ist oder aber auch einfach mal kurz schütteln und weiter geht es. Es gibt noch den Hinweis des Sicherheitsschalters. Man solle den Behälter nicht länger wie 30 Sekunden herausnehmen um die Temperatur in der Fritteuse konstant zu halten. Die Fritteuse hat am Deckel auch einen ganz praktischen Griff.

Die Einstellung der Programme ist sehr leicht am Touch-LCD-Display vorzunehmen. Wir haben hier die Entriegelung, den Timer, die automatischen Programme und natürlich die Start- und Pause-Taste. Das klingt doch alles schon wirklich vielversprechend. Nun hieß es also her mit der Bedienungsanleitung und los geht es.

Natürlich müssen die Teile erst einmal gereinigt werden. Hierzu nimmt man einfach einen Lappen und etwas Spülmittel oder ihr schmeißt den Frtittierbehälter und den Frittierkorb einfach in die Spülmaschine. Ja, das ist mein Ernst. Beide Teile sind Spülmaschinen geeignet. Jetzt kommt aber erst einmal der Stecker in die Steckdose und wir entriegeln mit der Schloss-Taste die Fritteuse. Nun wird je nachdem auf dem Timer die Zeit hoch oder runter gestellt und auch die Temperatur. Zuerst soll die Fritteuse vorgeheizt werden. Das heißt 3-4 Minuten leer laufen lassen oder aber einfach 3 Minuten zur Kochzeit hinzufügen damit sie nicht vorgeheizt werden muss.

Hier gibt es eine tolle Tabelle. Diese zeigt die Menge, Temperatur und die empfohlene Zeit der Lebensmittel an. Wer mehr hinein tun will muss mit einem anderen Ergebnis rechnen (natürlich haben wir aber auch das probiert).

 

Es gibt auch eine Tabelle die alle automatischen Programme erläutert. Diese haben wir aber nicht genutzt da die Frittiermenge generell nur zwischen 300 g und 350 g empfohlen ist.

Die Fritteuse verfügt auch über eine Schnell-Start-Taste. Hier wird einfach direkt nach der Entriegelung die Start-Taste gedrückt und die Fritteuse startet sofort auf 180° C mit 10 Minuten Laufzeit. Beides kann aber noch während des Betriebes geändert werden. Natürlich gibt es Lebensmittel die gewendet werden müssen. Hier wird empfohlen dies nach der Hälfte der Zeit zu tun. Einfach den Korb am Griff herausziehen und schütteln oder mit einer Gabel oder Grillzange wenden (je nach Größe der Lebensmittel). Achtung: Der Korb muss immer auf eine hitzebeständige Oberfläche gestellt werden.

Nun haben wir also mal die 11 Mann Familie eingeladen um ausgiebig zu testen. Mein erster Test waren einfach mal Fischstäbchen. Ich muss erwähnen wir haben keinen Umluft Ofen. Meine ganzen Familienmitglieder schon. Somit war mir ihr Urteil am wichtigsten um die Leser Frage beantworten zu können. Wir kennen also Fischstäbchen aus dem Ofen nur völlig vertrocknet oder total weich außen wie auch innen. Natürlich geht das auch aus der Pfanne aber erstens sind sie dann sehr fettig und zweitens spritzt mir das einfach viel zu sehr. Nun war ich wirklich gespannt. Ich habe die Fritteuse auf 180° C gestellt und eine Packung 15 Minuten laufen lassen. Nun wurde ich mutiger und habe zwei Pakete hinein gegeben. Hier unterscheidet sich das Ergebnis in der Zeit. Statt 15 Minuten musste ich zwei Pakete schon 45 laufen lassen damit alle außen kross sind. Das Ergebnis? Seht selbst.

Die Fischstäbchen sind außen wirklich schön kross und knackig so wie auch wir das kennen aber erst beim aufschneiden und essen bemerkt man den Unterschied. Sie sind innen zart und weich. Richtig saftig und schmecken eben auch wie Fischstäbchen. Ihr müsst wissen unsere waren innen so trocken, das man unsere Zahnabdrücke darin erkennen konnte. Das ist wahrscheinlich auch der Grund warum meine Tochter immer nur zwei Stück gegessen hat und dann zu den Kartoffeln über ging. Diese schmeckten so ganz anders und viel besser.

Besonders spannend fand ich aber zu sehen wie viel Fett durch das Gitter ging. Nicht Vergessen! Ich habe gar kein Fett benutzt. Das bedeutet das war das Fett der Fischstäbchen das durch den Korb in den Behälter lief. Ich glaube noch weniger Fett geht überhaupt nicht.

Nun war ich natürlich richtig in Fahrt. Weiter ging es also mit panierter Jagdwurst. Ich habe nur 4 Stück gemacht weil diese nur bei meinen Eltern sehr beliebt sind. Diese habe ich auf 200 Grad und 20 Minuten gestellt. Ich dachte einfach ich kontrolliere mal zwischendurch wie weit sie sind. Im Endeffekt habe ich noch 5 Minuten dazu legen müssen aber natürlich habe ich sie erst einmal nach 10 Minuten gewendet. Hier war zu beobachten, das die Panade anfangs einfach nicht braun werden wollte.

Sie blieb einfach lange weiß aber die letzten 5 Minuten waren zuviel und sie wurden leider etwas zu dunkel. Komisch das Zeug oder? Ich habe allerdings festgestellt, das sie innen richtig schön durch waren. Außen zwar etwas zu kross aber innen dafür genau richtig.

Nun kamen wir zum großen Kinderwunsch. Dino Nuggets! Die sind bei unserer Horde Kinder total beliebt. Hier habe ich 500 Gramm 10 Minuten laufen lassen. Diese Zeit war genau richtig. Sie kamen richtig goldbraun und innen zart heraus. Ihr müsst bedenken für mich ist das total ungewohnt etwas zu essen das innen weich ist. Bei uns vertrocknet das im Ofen so sehr, das wir einfach viel Ketschup brauchen.

Hier ist das ganz anders.Das Fleisch ist zart und saftig aber nicht zu saftig wo man denken könnte es sei nicht durch. Es ist genau richtig und das beeinflusst den Geschmack enorm!

Ein weiterer Kinderwunsch, diesmal der größeren also meiner Brüder, waren Piraten Nuggets aus Fisch. Hier habe ich mich nun mal der Anleitung widersetzt und eiskalt ein Kilo genommen. Diese habe ich auf 180 ° 25 Minuten frittiert aber natürlich bei ca. 15 Minuten kräftig geschüttelt. Siehe da es kommt auf das Lebensmittel an.

Sie waren genau richtig und das Ergebnis besser wie ich gedacht habe. Ich habe erwartet das manche nicht so toll werden aber das stimmt nicht. Außen wieder knusprig und innen so weich wie Fischfilet. Einfach traumhaft. Hier hat sogar meine Tochter rein gehauen. Ich war wirklich erstaunt.

Zu guter Letzt haben wir einfach mal zwei verschiedene Pommes Sorten gemacht. Zuerst Süßkartoffel Pommes. Das war übrigens mein erstes Mal. Vorher wusste ich nicht einmal das es sowas gibt. Diese haben mich ja doch fertig gemacht. 500 Gramm Pommes auf 200° C und 20 Minuten. Sie waren nicht durch. Ich habe nochmal 10 Minuten ran gehängt und habe sie dann heraus genommen weil die Ecken schon dunkel wurden. In der Mitte blieben sie weich und an den Ecken waren sie zum Teil schwarz. Das ging leider total daneben und ich muss auch ehrlich sagen vom Geschmack her sind sie überhaupt nicht unser Fall. Sie sind für uns erledigt.

Kommen wir zu den normalen, geriffelten Pommes. Hier habe ich mich auch wieder der Anleitung widersetzt und einfach 1 Kilo statt 500 Gramm genommen. 200° C und 20 Minuten. Ich musste 5 Minuten drauf geben uns sie waren fertig. Hier erkennt man ganz gut warum man sich an die empfohlenen Menge halten soll.

Es war mir aber einfach auch wichtig zu sehen inwiefern das Ergebnis beeinträchtigt wird. Bis auf eine kleine Handvoll waren sie aber kross und innen weich. Nur eine kleine Handvoll war außen wie auch innen weich woran aber ich eindeutig schuld war. 😉 Hihi, Regeln sind da um gebrochen zu werden… war das nicht so?

Was ist denn nun aber unsere allgemeine Meinung? Ich selbst mit meiner 3 Mann kleinen Familie ohne Umluft Ofen bin begeistert. Für mich ist die Fritteuse genau richtig um wirklich leckere und fettarme Gerichte zu zaubern. Die Frage ob es sich um einen kleinen Umluft Ofen handelt beantworte ich mit einem Ja. Es ist mein Eindruck und auch der meiner Familie, die bestätigt das der Geschmack und die Konsistenz dasselbe wie beim Ofen mit Umluft sei. Es gibt aber noch einen entscheidenden Unterschied! Das Fett, es ist so viel weniger. Auch im Ofen sieht das auf dem Backpapier so viel mehr aus wie in der Fritteuse wo es aber auch noch abläuft und nicht in seinem Fett gebacken wird. Hätte ich jetzt einen Ofen mit Umluft würde ich bei 11 Mann den Ofen bevorzugen. Es passt einfach mehr rein was bei 11 Mann ja schon nötig ist und somit bin ich mit einem Ofen schneller wie mit der Fritteuse. Koche ich aber nun, wie in der Woche generell, nur für meinen Mann, meine Tochter und mich macht sich die Fritteuse natürlich richtig gut. Es reicht für 3 Mann völlig aus, schmeckt lecker, ist Energiesparender und auch schneller wie erst einmal zu warten bis der große Ofen sich aufgeheizt hat um die kleinen Mengen zu backen. Natürlich kann man die Fritteuse aber auch für kleine Kuchen, Muffins oder aber einfach zum Brötchen aufbacken verwenden.

Eine Kaufempfehlung gibt es hier ganz klar unter den genannten Kriterien, denn für meine Zwecke (mit meiner kleinen Familie) ist sie perfekt und das kochen ist doch so viel leichter. Nun muss ich auch sagen das Design ist ja wirklich der Hit. Sie ist ein schwarzer, glänzender Hingucker in der Küche und wirkt edel. Zu kaufen gibt es sie bei Amazon für 135,00 € UVP. Ich finde dafür das es sich bei Caso Design um eine Hochwertige Haushaltsgeräte Marke handelt ist der Preis sehr angemessen.

Da Caso Design letztes Jahr auf der IFA war hoffe ich mal sie sind es wieder und ich werde auf alle Fälle am Stand vorbei schauen.

Caso Design bietet natürlich mehr als nur Heißluftfritteusen. Wir haben hier eine riesige Bandbreite an Küchengeräten. Dazu könnt ihr einfach mal auf der Webseite nachsehen. Natürlich gibt es auch eine Facebookseite bei der Caso Design euch immer auf dem Laufenden bei Neuheiten hält.

Besitzt ihr bereist eine Heißluftfritteuse?
Wäre sie nach meinem Test etwas für euch?

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8 comments

  1. Hallo Jen
    Danke für den ausführlichen Bericht. Toll, dass du alles ausgetestet hast. Ich hätte mich bestimmt auch so manches Mal nicht an die vorgegebene Garzeit gehalten, da es mir auch zu kurz vorkommt.
    Aber deine Ergebnisse haben mich sehr neugierig auf die Heißluftfritteuse gemacht.
    Da wir nur noch zu zweit sind, lohnt es sich echt nicht jedes Mal den Backofen anzuschalten. Also wird es meistens gebraten, was ich nicht so gerne mag.
    Liebe Grüße
    Karin

  2. Danke für den tollen, ausführlichen Bericht. Das hört sich gut an und macht mich neugierig. Ich werd das bei der nächsten Anschaffung in Betracht ziehen 😉

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