Dirt Devil Blade 32 V Total Home im Test

 *Anzeige, kostenfreies Testprodukt*

Vor einiger Zeit habe ich euch den Dirt Devil Cavalier Reach vorgestellt, hier der Link zum Beitrag. In diesem Bericht habe ich ein paar wenige Kritikpunkte angebracht, die nach Rücksprache mit dem Hersteller bereits beim neuen Dirt Devil Blade verbessert wurden. Nun habe ich die Chance erhalten, mich selbst davon zu überzeugen. Ich habe den Dirt Devil Blade 32V Total Home zum Testen erhalten. In diesem Beitrag möchte ich euch vom Blade 32V Total berichten und Vergleiche/ Veränderungen zum Dirt Devil Cavalier aufzeigen.

Lieferumfang

Handstaubsauger
Fugendüse
Möbelbürste
Parkettbürste
Tierhaardüse
Wandhalterung
Netzteil

Maße und Gewicht
H: 26 cm
B: 24 cm
T: 109 cm

Technische Details

Wiederaufladbare Batterie
Spannung:
100 – 240 V~, 50/60 Hz
Staubbehältervolumen: 0,6 l
Gewicht: 3.0 kg
Teppich
Ohne Beutel
Turbobürste

 

Bereits beim Auspacken bemerkte ich einige Veränderungen zum Cavalier. Das Rohr vom Blade ist nicht rund, sondern kantig. Das macht es im Alltag leider etwas umständlicher. Durch die Klickelemente für die Aufsätze am Rohr reicht die Saugkraft nicht mehr aus, um nur mit dem Rohr zum Beispiel in Ecken oder hinter Möbeln zu saugen. Die motorisierte Bürste ist beim Blade, im Gegensatz zum Cavalier, symmetrisch. Dadurch schlingert die Bürste beim Saugen auf glatten Böden nicht mehr.

Der Staubbehälter ist waagerecht am Handteil verarbeitet und nicht mehr senkrecht. Hier bemerkt man bei den ersten Nutzungen, dass der Gewichtschwerpunkt nun direkt in der Hand spürbar ist. Das ist allerdings nur eine Sache der Gewohnheit, denn nach ca. 3 Wochen nehme ich das nicht mehr wahr. Ein weiterer Punkt, der am Anfang deutlich spürbar ist, ist die Position des Ein-/ Aus-Schalters. Dieser liegt nun nicht mehr unten im Griff und muss nicht mehr geschoben werden, sondern ist oben am Griff und wird nur per Klick bedient. Anfangs bin ich beim Saugen immer wieder rangekommen und dadurch ging der Sauger aus. Mittlerweile habe ich meine festen Griffe und bin daran gewöhnt. Das sind einfach Veränderungen, die nicht negativ sind und nur am Anfang durch die Gewohnheit auffallen.

Der Blade besitzt hinter dem Handgriff ein Bedienelement. Hier lässt sich der Turbo-Modus ausschalten und die Bürste einschalten. Der Blade startet immer im Turbo-Modus und ohne Bürste. Das heißt, ich muss die Bürste auf Teppich selbst einschalten und den Turbo-Modus aus, wenn ich nicht die starke Saugkraft benötige. Durch die Position der Knöpfe ist das aber im Handumdrehen mit der anderen Hand getan. Es wird empfohlen auf Hartböden die Bürste auszuschalten und sie auf Teppich einzuschalten. Genau das haben wir bei unseren Tests auch getan. Hier hat Dirt Devil auch die Bezeichnung geändert. Beim Dirt Devil Cavalier nannte sich die Taste für die Turbo-Bürste einfach nur Turbo. Ich habe zwar bei der Nutzung gemerkt, dass es sich um die Bürsten-Taste handelt, aber ich bin erst davon ausgegangen es gibt einen Turbomodus, der die Saugkraft erhöht. Besonders, weil andere Hersteller ihre Tasten für den Turbomodus so nennen. Beim Blade nennen sich die Tasten nun „Boost Mode“ für den Turbo-Betrieb und „Brushbar“ für die Bürste. Das ist auf alle Fälle deutlicher und gut gelöst. Der Blade misst ohne „Boost Mode“ 75,3 dB und 78 dB mit „Boost Mode“.

Eine weitere Veränderung, die auf Dauer sicher nicht so positiv ist, ist der Akku. Beim Cavalier war er per Klick einfach zu entnehmen und notfalls auch auszutauschen, beim Blade ist das leider nicht mehr der Fall. Der Akku ist mit bestimmten Schrauben verbaut, zu denen wahrscheinlich nicht jeder den passenden Schraubenzieher hat. Ich denke auf Dauer ist das eine Veränderung, die nicht gut ist.

Das Zubehör beim Blade ist auch weniger als beim Cavalier und das finde ich ehrlich gesagt schade. Die Fugendüse ist ziemlich kurz und mit dem Rohr komme ich nicht unter den Kühlschrank. Beim Cavalier war eine flexible Fugendüse dabei, die absolut super geeignet war, um das Spielzeug unserer Katze unter dem Kühlschrank ganz einfach hervorzuholen. Mir fehlt auch die verlängerte Möbelbürste, die ich einfach biegen konnte und somit den Schrank absaugen konnte, ohne mich zu verrenken. Das meiste finden wir im Blade pro Kit wieder. Also ein Set, dass ich für ca. 60€ extra erwerben kann. Es ist gut, dass ich das Set nachkaufen kann, allerdings, finde ich, sollten diese Aufsätze bei einem ca. 300 € Staubsauger dabei sein. Alle Aufsätze können mit und ohne Saugrohr genutzt werden.

Kommen wir zu unseren Tests. Wir haben unseren Teppich im Wohnzimmer ausgetauscht. Da wir dabei auch die Couch verrücken mussten, haben wir die Gelegenheit genutzt, sie einmal richtig abzusaugen. Wir haben immer eine Couch-Husse darüber und durch diese kommt mit der Zeit eben auch Staub und Sand. Das haben wir sofort bemerkt, nachdem wir die Husse zum Waschen abgenommen haben. Nun haben wir also erst einmal die Couch auf dem neuen Teppich aufgefrischt. Hier sieht man ganz deutlich die Saugleistung!

Die Couch wird also richtig abgezogen und die Aufsätze ziehen kräftige Spuren mit sich. Wir nutzten die Fugendüse, die Möbelbürste und auf den großflächigen Stellen die Parkettbürste. Wir haben die Couch ausschließlich mit dem Turbomodus abgesaugt und das Ergebnis ist spürbar. Die kratzig/ sandigen Stellen sind verschwunden und die Couch ist einmal richtig abgesaugt. Das ist das erste Mal, dass wir das so schön hinbekommen haben, ohne den Industriestaubsauger rausholen zu müssen.

Als nächstes war der Teppich dran. Teppich austauschen bedeutet natürlich auch Dreck, der darunterliegt oder sich beim zusammenrollen und transportieren sammelt. Hier haben wir den Blade mit der Turbo-Bürste und dem Turbo-Modus zum ersten Mal verwendet.  Ich war wirklich erstaunt. Die Bürste ist so kräftig, dass der Sauger nach vorne gezogen wird, wenn ich ihn nur leicht in der Hand halte. Das heißt sie hat wirklich ordentlich Power und wirbelt den Schmutz aus den Teppich-Fasern richtig raus. Die hohe Saugkraft, die den Teppich gerade in Richtung Kanten gerne hochzieht, tut das übrige. Der Teppich wirkt wie aufgefrischt und sauber. Ich bin hier wirklich begeistert. Haare, Bonbons, Liebesperlen und all das zieht er ganz einfach aus dem Teppich heraus.

Ein weiterer Test, der typisch für mich ist, wurde mit Katzenstreu auf Teppich vorgenommen. Dazu haben wir eine Handvoll Katzenstreu auf dem Boden verteilt und los ging es.

Als erstes ist mir gleich aufgefallen, dass er die kleinen Klumpen nicht erst mit der Bürste durch die Gegend schießt. Die meisten Staubsauger mit motorisierter Bürste tun nämlich genau das. Durch die Bürste werden die Klumpen bei den meisten Saugern, erst einmal richtig rum geschleudert. Das ist hier nicht der Fall. Klar hat er mal ein oder zwei geschossen, aber das ist überhaupt kein Vergleich zu dem, was ich bereits erlebt habe. Man kann richtig sehen, wie er die Klumpen mit der Bürste hochzieht und sie verschwinden. Es ziehen sich richtige Streifen auf denen es sauber ist.

In kurzer Zeit war das Katzenstreu einfach aufgesaugt und befand sich im Staubbehälter. Hierbei ist uns auch aufgefallen, dass der Staubbehälter Haare und Schmutz zu runden Klumpen dreht. Im Betrieb dreht sich der Dreck im Behälter die ganze Zeit im Kreis und vermischt sich dadurch fest. Das macht das Leeren des Behälters sehr einfach, weil alles (bis auf schweren Schmutz) ein einziger runder Klumpen ist, ich würde sogar schon Ball sagen.

Weiter ging es hier mit meinem Schreibtischstuhl. Meine Katze ist der Meinung der Platz gehört ihr und ich habe mich gefälligst auf den Stuhl zu setzen, der mittlerweile einen Plüschbezug aus den Haaren meiner Katze hat.

Hier haben wir natürlich die Tierhaarbürste verwendet, doch das Ergebnis war ernüchternd. So wirklich die Haare aufnehmen wollte sie dann doch nicht und wir sind zur Möbelbürste übergegangen.

Weiterhin haben wir die Liegemulde unserer Katze auf dem Kratzbaum gereinigt.

Hier war die Tierhaarbürste sehr gut. Es scheint also auf den Untergrund anzukommen. Die Haare, die schon im Stoff durchkamen, haben wir nicht herausbekommen, aber der ganze Flaum oben drauf, der deutlich sichtbar war ist weg.

Das Besondere am Blade ist die innovative DIRECT HELIX TECHNOLOGY. Diese steht für maximale Leistung durch optimierte Luftstromführung und das merkt man. Es ist ein deutlicher Unterschied zum Cavalier. Der Blade ist sehr kraftvoll!

Kommen wir zur Reinigung. Diese ist total einfach was den Staubbehälter betrifft. Per Knopfdruck öffnet sich der Behälter und kann einfach entleert werden.

Um die Filter zu reinigen, wird am Deckel gedreht (die Markierung vereinfacht den Vorgang) und dieser abgenommen.

Hier kommt uns gleich der erste Filter entgegen, den wir ordentlich ausklopfen.

Dann kommt der nächste Filter vom Separator. Diesen klopfen wir auch wieder aus.

Nun können wir den Separator ebenfalls entnehmen und reinigen.

Ich wasche die Filter alle 2-3 Wochen aus. Das bedeutet, sie müssen dann mindestens 24 Stunden trocknen. Die Filter dürfen erst eingesetzt werden, wenn sie richtig getrocknet sind. Andernfalls läuft beim Saugen eine eklige Brühe raus. Das ist aber bei allen Saugern der Fall.

Nun kommen wir zur Reinigung der Bürste. Diese ist doch etwas schwieriger, als beim Cavalier. Beim Blade müssen zuerst 3 Schrauben entfernt werden. Diese sind auch hilfreich beschriftet.

Nun die seitliche Abdeckung entfernen und die Bürste entnehmen.

Jetzt werden die Haare einfach abgezupft oder geschnitten.

Das dauert natürlich etwas länger, durch die Schrauben, als bei einem Klick-System. Das finde ich auf einer Art unpraktisch, aber auf der anderen Art besser, weil die Bürste wirklich sehr kräftig ist und ich dieser Sicherung doch mehr vertraue als einem Klick-System.

Der Dirt Devil Blade hat eine Laufzeit von 45 Minuten. Diese ist natürlich abhängig von der Bürste und dem Turbo-Modus, jedoch reicht sie aus um meine 72 m² Wohnung komplett zu saugen. Ich habe ihn eine halbe Stunde am Stück laufen gehabt. Dabei war er immer im Turbo-Modus eingeschaltet und ca. 15 Minuten davon wurde auch die Bürste genutzt. Das heißt, die Laufzeit ist absolut ausreichend und wirklich genial. Ich bin hier zu 100% zufrieden.

Ist der Akku einmal leer, geht der Blade nicht sofort aus. Durch die Ladeanzeige am Handteil, habe ich den Akkustand immer im Blick und mir fällt es sofort auf, wenn der letzte Balken leuchtet und das Zeichen für den Akku rot anzeigt.

Selbst vorne wird die LED nun rot und es nicht zu übersehen, dass er geladen werden muss.

Das heißt aber nicht, dass ich jetzt sofort losrennen muss. Ich habe immer noch etwas Zeit, das Zimmer fertig zu saugen und kann ihn dann anschließen.

Das haben wir nur geschafft, als wir es auch provoziert haben und ihn einfach weiterlaufen lassen haben, obwohl wir fertig waren. Sonst habe ich es nicht einmal geschafft, den Akku leer zu bekommen, weil ich durch die Ladeanzeige immer reagieren kann, bevor er rot wird.

Welcher Staubsauger besser ist, kann ich nicht für euch entscheiden. Das kommt voll und ganz auf eure Ansprüche und euer Budget an. Der Dirt Devil Cavalier ist quasi das preisgünstigere Modell für Einsteiger. Beide haben ihre eigenen Vorzüge. Welcher davon für euch der Richtige ist, hängt wirklich von eurem Bedürfnis ab und davon was ihr bereit seid dafür auszugeben. Der Blade 32V Total Home ist für meine Ansprüche genau der Richtige, auch wenn ich gern etwas mehr Aufsätze hätte. Ich bin absolut begeistert von der Kraft, die in ihm steckt. Gerade was die Saugkraft und die Kraft der Bürste angeht, ist der Dirt Devil Blade mein Platz 1. Ich habe schon einige Handakkustaubsauger getestet, aber der Blade übertrifft alle in Sachen Laufzeit und Kraft! Der Dirt Devil Cavalier Reach ist ein sehr leichtes Modell, denn er wiegt auch nur 2 Kilo und ist damit ein Kilo leichter als der Blade. Damit ist er natürlich einfacher über Kopf zu halten, um Staub an der Decke zu entfernen oder Lampen zu reinigen. Der Blade kann das auch, jedoch merkt man den Unterschied des Kilos über Kopf sehr deutlich. Ich persönlich empfehle den Cavalier bei Linoleum, PVC, Fliesen und niedrigen Teppichen, wohingegen der Blade perfekt für Laminat, Fliesen, Teppich und auch höherem Teppich sehr gut geeignet ist. Zu hoch darf dieser allerdings auch nicht sein, denn die starke Bürste verfängt sich bei „Shaggy Teppichen“, dann in den Teppichfasern. Sie verhaspelt sich darin und geht aus. Hier sollte die Bürste also am Besten vorher ausgeschaltet werden. Es kommt auf die Beschaffenheit des Teppichs an.

Für unsere Bedürfnisse zu Hause ist der Blade die beste Wahl und bisher auch der Einzige der mich zu 100% bei allen Böden, Bereichen und Malheuren unterstützt. Es ist bisher nichts passiert und gewesen, wo er etwas nicht aufgesaugt hat oder es wieder ausgespuckt hat. Der Cavalier hat mir auf Laminat durch das Schlingern der asymmetrischen Bürste einfach nicht zugesagt. Dafür ist er perfekt für den Garten geeignet. Hier haben wir überall Teppich, sehr wenig Platz im Haus und viele Hindernisse, die ohne einen Akkusauger auf alle Fälle zu Unfällen beim Saugen führen. Hier ist der Cavalier absolut zuverlässig und es gäbe keinen Grund, mehr Geld für unsere Bedürfnisse im Garten auszugeben.

Den Dirt Devil Blade 32 V Total erhaltet ihr bei Amazon für 249,00 € UVP oder im Shop von Dirt Devil für 299,99 € UVP. Es handelt sich hierbei also um ein Modell der höheren Preisklasse und diese ist bei der Leistung absolut gerechtfertigt.

Der Dirt Devil Cavalier Reach ist für ca. 140 € UVP bei Amazon erhältlich. Ihr merkt also, der Preis unterscheidet sich deutlich. Im Endeffekt entscheidend sind eure Umstände, Bedürfnisse und zu guter Letzt das Budget. Bei Fragen hierzu könnt ihr euch jederzeit an mich oder das Team von Dirt Devil auf Facebook wenden.

Für alle die sich den Blade gern genauer ansehen wollen, habe ich hier noch ein Testvideo zum Dirt Devil Blade 32 V Total Home.

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